Gastbeiträge

Alexander Freitag Love it? Change it? Leave it.

Die letzten Seminar-, Vorlesungs- und Moderationseinsätze dieses Jahres stehen an: In knapp vier Wochen geht es für mich in die Winterpause. Hinter mir liegt ein Jahr bemerkenswerter Erfahrungen. Quer durch die Republik, quer durch die wahlweise aus freier oder sozial-karitativer Wirtschaft kommenden Unternehmen, quer durch die dort jeweils arbeitenden Milieus ist es überall das Gleiche: Der Niedergang von Land, Gesellschaft und Wirtschaft ist real erlebbar und nicht mehr zu überdecken.

Der Blick eines Psychologen Notizen eines ganz speziellen Sommers

Alexander Freitag: Psychologen haben natürlich ihren ganz eigenen Blick auf die Menschen. Und ihre Gepflogenheiten. So auch ich. Mittlerweile, interpretiere ich Verhalten und Gepflogenheiten der Deutschen praktisch ausschließlich aus klinisch-pathologischer Perspektive. Aber nicht-klinische Erklärungsmodelle für individuelles Verhalten im gesellschaftlichen Kollektiv fallen mir schon länger nicht mehr ein. Wahn, Manie und Depression – das sind die Erklärungsmodelle, die deutsches Kollektivverhalten am besten erklären können. Leider ausnahmslos klinisch-pathologisch induziert. Dazu passt eine meines Erachtens weit verbreitete Verhaltenseigenschaft der Deutschen in diesem Sommer. Nicht nur in diesem Sommer, aber in diesem speziell.

Ulrich Schödlbauer Der Fall Rushdie: Anatomie eines Attentats

Weder Toleranz noch Intoleranz des Westens hat die Anschläge von Nine-Eleven, die Todesspur von Boko Haram, den Anschlag auf Charlie Hebdo, das Gemetzel im Bataclan, die ›Einzeltat‹ vom Breitscheidplatz verhindert oder ihre Grausamkeit abgemildert.

Prof. Dr. Wolfgang Meins analysiert: Lauterbach – kann er nicht anders?

Der Autor: Es geht hier um die Frage, ob bei unserem Gesundheitsminister bestimmte, deutlich akzentuierte Persönlichkeitszüge vorliegen. Ob dabei die Kriterien für eine Störung der Persönlichkeit im psychiatrischen Sinne erfüllt sind, muss offenbleiben. Dem Leser steht es natürlich frei, sich selbst ein Urteil zu bilden.

Vom gefährlichen Los ein Fußball-Fan zu sein Über die Leidenschaft die Leiden schafft

Sie entschuldigen bitte, ich muss Ihnen in meinem sechsten Lebensjahrzehnt endlich einmal mein Herz ausschütten. Mich traf ein schweres Schicksal 1973, als mich mein Vater ins Fußballstadion verschleppte. Ich war arglose elf Jahre jung und lief schnurstracks mit einer Holzfußbank bewaffnet in die Stehkurve. Heutzutage würde man schon am Stadioneingang wegen dieses potentiellen Mordwerkzeugs, das sich als gefährlicher Wurf- oder Schlaggegenstand eignet, dingfest gemacht werden.

Prof. Dr. Wolfgang Meins Hanau-Attentat – Der Eiertanz des Gutachters

Es lässt sich fachlich ziemlich klar beantworten, ob der Attentäter von Hanau aus rassistischen Motiven sein Attentat beging oder aus einer klar erkennbaren paranoiden Schizophrenie heraus. Das tut dem offiziellen Rassismus-Narrativ aber nicht gut. Eine Fachpublikation des Gutachters des Generalbundesanwaltes spricht da Bände.