Gastbeiträge

Gunter Weißgerber Brief an Friedrich Merz

Als Sozialdemokrat, seit 2019 wieder ohne Parteibuch wie vor 1989, der sich immer gegen das Salonfähigmachen von Linksaußen, auch zum Schutz vor einem daraus folgenden Aufschwung von Rechtsaußen, verwahrte, sage ich ihnen mit dem Selbstbewusstsein eines Demokraten, das Parlament ist der Ort der Diskussion, der Entscheidungsfindung, der Abstimmung.

Rainer Wendt Eine schreckliche Bilanz der Ampel

Ich könnte mich zurücklehnen und sagen, dass alles in Ordnung sei. Aber es ist eine schreckliche Bilanz der Ampel, wenn rund die Hälfte der Bevölkerung nicht mehr daran glaubt, ihre Meinung frei und ohne Angst vor staatlichen Repressalien äußern zu können (was die andere Hälfte denkt, wissen wir nicht…).

Ulrich Schödlbauer Die Wahl

Die zerschmettert am Boden liegenden Deutschen jammern, als fielen sie jetzt aus Gottes Hand. Soviel Verblendung war nie.

Prof. Dr. Ulrich Schödlbauer Hegel und das schwarze Krokodil

Der Philosoph Hegel, dem Goethe einen galligen Humor nachsagte, soll einmal sehr gelacht haben. Das war, als ein durchreisender Zirkus ein schwarzes Krokodil in der Manege auftreten ließ. Allerdings verharrte es während der Vorstellung bewegungslos am Fleck und ließ, was immer der Dompteur mit ihm anstellte, sich nicht zum kleinsten Kunststückchen bewegen. Hegels Gelächter war Tagesgespräch in Berlin und die Gazetten berichteten ausführlich darüber. Besonders die Vossische Zeitung gab sich besorgt: Wenn Hegel lacht, muss die Weltgeschichte neu geschrieben werden.

  • Schlechte Ausrüstung der Behörden

Ulrich Schödlbauer Wohin steuert das deutsche Parteiensystem?

Wer noch immer glaubt, das deutsche Parteiensystem sei erst durch die anstehende Gründung der Wagenknecht-Partei sowie der Werteunion in Bewegung geraten, der sollte in diesen Tagen an die Merkel-Parole zurückdenken, der die AfD ihren Namen verdankt: Es gibt keine Alternative oder, wie es im Thatcher-Original hieß: There is no alternative.

  • Schlechte Ausrüstung der Behörden

Alexander Freitag Warum ich mit Westdeutschen nicht mehr diskutiere

Der Autor aus Westdeutschland schreibt: Gekippt ist es wohl vor so etwa anderthalb bis zwei Jahren. Im Prinzip eine direkte Folge der Pandemie-Zeit, in der ich erlebte, wie sich letzte Reste an Vernunft und Rationalität in meinem mehrheitlich westdeutsch dominierten Umfeld verabschiedet hatten. Letztlich eine Alltagsparadoxie, hatten sich die selbsternannten Vielfalts-Propheten am Ende dieses Prozesses doch in sprichwörtliche Einfalts-Pinsel verwandelt.

Wolfgang Meins Migration, Messerangriffe und Schizophrenie – eine unheilvolle Allianz

Noch kurz vor der Präsentation dieser Zahlen hatte ein aus Holland eingereister syrischer Migrant in einem Supermarkt in Wangen im Allgäu auf ein vierjähriges Mädchen eingestochen. Anschließend passierte das bei solchen Taten mittlerweile fast Erwartbare: die vorläufige, geschlossene Unterbringung des Beschuldigten in der (forensischen) Psychiatrie.

Gunter Weißgerber Bröckelnde Brandmauern

Der Autor: Reale Brandmauern mögen Schutz bieten, aber eine einseitige politische Brandmauer, die den offenen Diskurs verhindert, schadet der Demokratie und stärkt die Extreme. Wir müssten das doch längst wissen.